Verabschiedung
von Fritz Karrer
Im Rahmen der Weihnachtsfeier der Gemeindeverwaltung verabschiedete Bürgermeister Dieter Steinbrenner Herrn Fritz Karrer nach 57 Jahren im Dienste der Gemeinde Zuzenhausen. Zuletzt hatte er noch bis vor wenigen Wochen das Amt des Totengräbers ausgeübt, und das insgesamt 30 Jahre lang. Er begleitete etwa 570 Personen zu ihrer letzten Ruhestätte. Begonnen hatte er im Jahr 1953 als Waagmeister und übte in der Zeit von 1965 bis 1994 den Amtsbotendienst aus.
Zwei Anekdoten aus der Zeit von Fritz Karrer als
Totengräber, die Bürgermeister Steinbrenner selbst miterlebt hatte, gab er
weiter und sorgte damit für heitere Stimmung trotz des ernsten Themas. Er
bedankte sich bei Herrn Karrer für seinen engagierten Dienst über diesen langen
Zeitraum und wünschte ihm auch weiterhin viel Gesundheit in seinem jetzt
endgültigen Ruhestand.
Er war nicht mit leeren Händen angereist und überreichte dem Ausscheidenden
einen Geschenkkorb. Pfarrerin Christiane Glöckner-Lang von der evangelischen
Kirchengemeinde war ebenfalls anwesend und verlas eine Bibelstelle unter dem
Schlagwort „Alles hat seine Zeit“, wozu auch der Abschied aus einem lieb
gewonnnen Amt zähle. „Seit ich vor eineinhalb Jahren als Pfarrerin hier her
gekommen bin, hat mich Fritz Karrer auf dem Friedhof begleitet. Treu haben sie
ihren Dienst verrichtet. Wenn ich auf den Friedhof kam, konnte ich mich darauf
verlassen – sie waren schon da“ führte Pfarrerin Glöckner-Lang in ihrer Laudatio
aus. Sie wünschte Herrn Karrer für die kommende Zeit Gesundheit und Kraft und
schloss mit dem Ausspruch: „Wir brauchen sie noch.“