"so war's un so isch's worre" lautet der Titel des etwas anderen
Heimatbuches das zum 1225-jährigen Jubiläum Zuzenhausens im Jahre 2003
erschien. Mit dem Untertitel "Erlebnisberichte einer Dorfbevölkerung im
20. Jahrhundert" erzählen viele Bürger der Gemeinde aus ihrem Leben. Das
Buch ist mit zahlreichen Bildern überwiegend aus dem 20. Jahrhundert ausgeschmückt,
und kann bei der
Gemeindeverwaltung Zuzenhausen erworben werden.
300 Seiten,
18,00 EUR
Januar
2003:
Eine gelungene Arbeit wurde in kleinem Rahmen gebührend gefeiert.
Bürgermeister Steinbrenner hatte die Bürgerinnen und Bürger des
Redaktionsteams zu einem kleinen Umtrunk in den Bürgersaal eingeladen. Sehr
zeitaufwendig in mühevoller Kleinarbeit wurden Zeitzeugen befragt,
recherchiert, interviewt, Geschichten geschrieben. Von den Bürgern, für die
Bürger wird über die letzten 100 Jahren berichtet. Dabei geht es weniger um
objektiv nachprüfbare Fakten, sondern vielmehr um das subjektive Empfinden
derer, die diese Geschichten erlebt haben.
Herausgekommen ist ein einmaliges Werk in dem die Erzähler uns teilhaben
lassen an einem Stück ihres Lebens. Wir können gemeinsam eintauchen in die
Vergangenheit. Für die älteren Menschen wird längst Vergangenes wieder
lebendig und erhält im Vergleich zu heute einen ganz besonderen persönlichen
Stellenwert. Unsere Jugend wird ein unverzichtbares Stück Geschichte
vermittelt, was die Vorfahren erlebt und wie sie gelebt haben. Das Buch ist
eine Sammlung von etwa 100 einzelner Geschichten über das ganz gewöhnliche
Leben in unserem Dorf, über die Landwirtschaft, das Handwerk und Gewerbe,
über Schönes und Trauriges. Ein Thema ist auch das Schicksal der
Heimatvertriebenen. Die gute alte Zeit, die es bekanntlich so nicht gab,
lässt uns noch einmal anhalten und zurückschauen. Dieses Buch möge aber auch
dazu beitragen, dass wir die Gegenwart würdigen und mit Optimismus in eine
gute und friedliche Zukunft gehen können.
Das Redaktionsteam:
v.l.vorne Lina Schlund, Elsa Köhler, Otto Gerd Wolfseher, Esther
Oemler, Adelheid Berberich
hinten v.l.: Rolf Neumeister, Friedrich Wüst, Bernd Rieser, Bernd
Schlesinger, Helmut Stickel, Klaus Bühler